Danke Transnet, Danke GDBA: 16,7 Millionen Euro Gehalt für Bahn-Vorstand in 2006!

 

Der Bahn-Vorstand bedankt sich bei der Transnet und der GDBA: 2006 gab es 16,7 Millionen Euro Gehalt für den Vorstand - immerhin 450 % mehr seit 1999, Mehdorn allein bekam 3,18 Millionen Euro in 2006

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bahn-vorstand 16,7 Millionen Euro 450 % mehr seit 1999

Danke Transnet! Danke GDBA! 16,7 Millionen Euro Gehalt für den Bahn-Vorstand in 2006 - da bedankt man sich doch gern, denn ohne die wohlwollende Transnet und GBDA Gewerkschaften wäre dieser Gehalts-Sprung von immerhin 450% mehr seit 1999 nicht möglich gewesen!

Mehdorn selbst, der sich seinem Busenfreund und Transnet-Chef Norbert Hansen zu ganz besonderem Dank verpflichtet fühlt, bekam 3,18 Millionen Euro, außerdem hat er sich sein Pöstchen bis 2011 garantieren lassen. So kann er sich dann noch ein paar Milliönchen für den wohlverdienten Ruhestand einsacken, und wer weiß was er sich bei der Privatisierung der Bahn noch so einstecken kann!

Die GDL - vom Sozialneid zerfressen!

Während die Funktionäre von Transnet und GDBA ihren Gewerkschafts-Mitgliedern seit 1999 gut vermitteln konnten daß Lohnverzicht, Mehrarbeit und ein gut verdienender Vorstand nur zu ihrem Besten und unverzichtbar für den Fortbestand des Unternehmens seien, blüht bei der GDL auf einmal der Sozialneid.

Als was wenn nicht als den Gipfel der Undankbarkeit und des Sozialneids muß man es doch bezeichnen, daß die GDL die zwar spärliche, aber dem höheren Zweck dienliche Gehaltssteigerung von 4,5% ausschlägt und sich darauf versteift, einen eigenen Tarifvertrag zu fordern und zusätzlich noch eine völlig absurde Lohnerhöhung von 31%!

Einen guten Leitartikel zu dem Thema hat Stephan Hebel in der FR geschrieben:

"auf lange Sicht ist der Bahnstreik nichts anderes als eine Episode in einem sehr grundsätzlichen Kampf. Er wird darum geführt, ob es den globalisierten Kapitalismus auch in sozialverträglicher Form gibt."

Via: Frankfurter-Rundschau

18 Responses to “Danke Transnet, Danke GDBA: 16,7 Millionen Euro Gehalt für Bahn-Vorstand in 2006!”

  1. MediaGnome Says:

    Tja, Was soll man da machen … !!!

  2. Lok-Führerfreund Says:

    Im Grunde ist das ja richtig. Die Gewerkschaften haben sich eben
    von dem edel-roten Herrn Schröder und Armanifreund das Hirn
    wegblasen lassen.
    Dank Lafontaine scheinen sie wieder Hirn zu sammeln.
    Es wird Zeit dass mal wieder die Bosse zittern, aber nicht nur um ihre
    Posten.

  3. Basic Thinking Blog » Blogperlen-Check Says:

    […] Danke Transnet, Danke GDBA: 16,7 Millionen Euro Gehalt für Bahn-Vorstand in 2006!: Eigenposting, Kurzkommentierung eines altbekannen Thema überhöhter Managergehälter. […]

  4. Der Dennis Says:

    Und wenn man sich die Entwicklung in anderen Unternehmen ansieht ist das auch nicht viel anders. Oder wie ist das zum Beispiel bei der Telekom, Siemens und anderen? Immer sind die Mitarbeiter die blöden. Schön auf Lohn verzichten, ein bischen Stellenabbau und vielleicht für diejenigen die noch arbeiten dürfen ein bischen mehr Arbeit?

    Und am Ende des Geschäftsjahres kommt dann raus, dass der Gewinn so heftig gestiegen ist, dass der liebe Vorstdandsvorsitzende und seine Kollegen es redlich verdient haben einen ordentlichen Batzen Geld in den Arsch geblasen zu bekommen… Schön!

  5. Andi Says:

    Ich habe einen Bekannten der Lokführer ist. Wenn ich das sehe wie oft und kurzfristig sein Dienst getauscht wird kann ich das gut verstehen das die Lokführer langsam kein Bock mehr haben. Ausserdem sind die Uhrzeiten alles andere als Normal - Montags 1:53 bis 12:33, dann Abends 22:55 bis 9:45 usw. Wochenarbeitszeiten sind oft 50 Stunden und mehr. Alles nur weil einige Manager noch mehr Personal abbauen und Staatskapital verhökern.

  6. Diesel Says:

    Ich bin Lokführer bei der Bahn seit 18 Jahren!

    Wir haben nun 4 verschiedene Kollegen

    - Die Beamten (1750,- Ledig)
    - Arbeiter mit einem Beamtenausgleich (PZü) (1500,- ledig)
    - Arbeiter die nur zu 90% eingestellt sind. (1350,- ledig)
    - Arbeiter die über DB Zeitarbeit arbeiten (980,- Monat)

    - Arbeitszeiten von 14 Stunden (wovon 2 Stunden Paus sein müssen)
    - Von Dienstende bis Dienstbeginn sind 9 Stunden schon fast die Regel
    - jedes zweite Wochenende Dienst.

    Überstunden werden so gut wie nicht abgebaut, sondern kommen im nächsten Jahr in ein Lebensarbeitszeitkonto. Auszahlen lohnt sich nicht, da nur 450,- Euro für 100 Stunden raus springen! Man wird sehr oft nachts vom Dispo angerufen weil ein Kollege krank wurde.

    Man überlege, das wir 5 Urlaubsgruppen haben. Somit ist es nur möglich alle 5 Jahre mit seinen Kindern im Sommer (August) in den Urlaub zu fahren!

    Der Psychische Stress! Bei Nebel Schnee oder bei einem Suizit. (1000 im Jahr / 3 Tag) Und dann hört man, das wir nur beobachten, und keinerlei Verantwortung tragen!

    WIR sind alle krank! Langjähriges mobbing und Dienstpläne und Sparmaßnahmen Unwetter und und und… haben uns alle ausgebrannt.

    …und dann sieht man sowas hier! Mir tut es Leid das es “EUCH” die ganze Zeit getroffen hat. Wie man sieht hat der Streik bis heute nichts gebracht. WIR von der GdL hoffen nun das wir unser Recht am 02.11.2007 in Chemnitz bekommen.

    Wenn der CARGO streikt, dann sieht das ganze anders aus! Dann bekommt der Herr Mehdorn druck von der Industrie!

    WIR hoffen nun das sich das ändert!

    Es gibt zwei Möglichkeiten. Die eine ist um seinen Arbeitsplatz zu kämpfen, die ander ihn zu wechseln.

  7. Thommy Says:

    Mahlzeit,

    warum fordert die GDL nicht gleiches Recht für alle? Wenn sich die Managergehälter um 450% in acht Jahren erhöht haben, sollte diese Steigerung doch auch bei denen drin sein, die das Geld erwirtschaften? Schließlich sind es die Arbeitnehmen, die das Geld erwirtschaften und nicht die Manager

    Gruß

    Thommy

  8. Diesel Says:

    Hi Thommy, das ist eine sehr gute Frage. Eigentlich sollte es so sein. Zumin. das die Mitarbeiter eine Art Bonus davon haben wenn es ihrem Unternehmen gut geht. Es trägt ja auch jeder dazu bei.

    Und in der Tat - Es werden Beträge ausgezahlt! Nur kommt an der Basis (Personal) nichts an. Ein Freund von mir der bei DB Holding (verwaltet alle Geschäftsbereiche) hat mir das so erklärt.

    Die Bahn zB. Regio XY bekommt für Personal / Instandhaltung / Miete usw… einen Betrag (Dieser Betrag ist so ausgelegt das man seine laufenden Kosten gut tragen kann)

    Ist unser Chef sparsam und gibt weil er nach Dienstschluss die Heizungen ausdreht oder Energiesparbirnen verwendet weniger für Strom aus. Oder weil er von 2 WCs, eins davon schließt um weniger Reinigungskosten zu haben weniger aus, hat er zum Jahreswechsel ne Fette Prämie in der Tasche. Mein Kollege sprach von einem Betrag von einem Betrag von mehr als 50.000 Euro!

    Dieser wird auch an die Teamleiter und deren Stellvertreter weiter gegeben (pro Pers. 2400,-)
    Da diese ja auch im nächsten Jahr sparen sollen. Handwaschpaste und ne Seife oder im WC oder Arbeitshandschuhe sind sehr teuer.

    NUR - bei uns kommt nichts an :-(

    Der Konzern macht auch Fette Umsätze. Wer kennt nicht die Aussage von Hr. Mehdorn das WIR im Jahr 2006 einen der grössten Gewinne eingefahren haben.

    WIR von der GdL haben 15 Jahre immer und immer wieder gehört wie schlecht es uns geht, und das wir rote zahlen schreiben. Und nun…?

    WIR wollen auch ein Stück vom Kuchen. Zumin. so viel das man vernünftig davon leben kann!

    Wir haben verstanden was der Konzern mit seinen Sparmaßnahmen vor hat. Er will modernisieren! Am besten so das wir kein Personal mehr haben. Hr. Mehdorn hat selbst davon gesprochen das in Zukunft der Kunde eine Art Chip oder im Handy eine Funktion hat die praktisch am vorbeilaufen zahlen kann.

    Aussagen wie: Lieber Automaten als Kollegen oder alles was weiter als 300KM ist ist eine Zumutung mit der Bahn zu fahren oder die Aussagen von der Fr. Suckale: Lokführer haben keine Verantwortung, sie beobachten nur noch sind mehr als Hirnrissig!

    Die Frau Suckale spricht ständig von einer Eisenbahner Familie. Frau Suckale, ich hoffe das sie das auch lesen. Aber wenn ich von meiner Familie spreche - lasse ich nichts schlechtes kommen. Und vor allem nicht in der Öffentlichkeit! Mit ihrer Aussage haben sie Oel ins Feuer gegossen. Wundern sie sich nicht wenn sie sich daran jetzt verbrennen!

    Gruss Diesel

    Ps. Ich wünsche mir das viele Mitbürger unserem Beispiel folgen werden! Deutschland wird eine Zeitarbeitsfirma! Nicht mal mehr die Polen kommen - die fahren lieber nach Holland. Weil man dort mehr verdienen kann. Es wird zeit das wir alles was ändern! Es kann nicht sein das es uns schlecht geht, und sie die Politiker die Diäten erhöhen. Wacht auf….

  9. Diesel Says:

    Die GDL - vom Sozialneid zerfressen?

    Blödsinn… hier gehts um überleben! Viele meiner Kollegen spielen mit dem Gedanken bei der Bahn zu kündigen.

    Hab mich heute mit einer jungen Kollegin aus P. bei Nürnberg unterhalten. Diese fährt jeden Tag eine Strecke von gut 150Km einfach früh (2 Uhr) mit dem Auto zum Dienst. Und das für ein Gehalt von 1350,-

    Zuvor wahr sie bei DB Zeitarbeit für 890,- NETTO bei 41 Stunden die Woche!!!!

    Sozialneid ? Dann fahrt eure Züge doch alleine! Auch ich spiele mit dem Gedanken bei der Bahn zu kündigen!

    MfG Diesel

  10. Rainer Says:

    Sozialneid ist ein beliebtes Argument wenn es darum geht die Forderung nach einer gerechteren Entlohnung in dieser Gesellschaft zu diffamieren.
    Denn warum sollte jemand wie Frau Suckale 4 Millionen Euro im Jahr verdienen müssen? Auf Grund ihrer Leistungen bestimmt nicht.
    Leistungsgerechte Entlohnung ist aber das, was die Politiker von CDU, CSU, FDP und leider Gottes eben auch die Spitzenpolitiker der SPD* und Grünen anstelle eines Mindestlohnes fordern - nur warum sollte die Arbeit z.B. eines Schaffners so viel weniger wert sein als das unerträgliche Geschwafel von Frau Suckale?
    *Das der gute Heer Beck jetzt vorgeblich auch den Mindestlohn fordert, ist eine so durchsichtige Lüge, daß es schon weh tut…

  11. Thommy Says:

    ich denke nicht, dass es ausreicht, einfach nur den Job zu wechseln. Schließlich ist man als Arbeitnehmer in jedem Job der Dumme, auf dessen Rücken die großen Konzernführer alles austragen. Wenn ich mir überlege, dass ich als Arbeitnehmer in meinem Beruf als Kaufmann im Groß- und Außenhandel gerade einmal 1600€ brutto verdienen kann, könnt ich platzen! Von diesem Geld bleibt nicht mal ansatzweise genug übrig, um davon leben zu können. An Luxusprodukte wie z.B. einen Urlaub in fünf Jahren braucht man auch nicht zu denken!

    Das Problem hier in Deutschland liegt viel tiefer begraben. Schon deswegen kann ich allen, die jetzt nach Aufforderung der GDL streiken nur sagen: Prima! Weiter so! Und hängt an die Forderung nach 31% mehr Lohn hinten noch eine null dran. Meine Unterstützung habt Ihr!

  12. Lukas Says:

    Mindestlohn ist ein Wort was weder die Bahn noch die Politik liebt! - Weil sie auf den Kosten anderer es sich gut gehen lässt.

    In diesem Land muss sich was ändern! Herr Schell ist der erste den ich kenne der nicht korrupt ist und sich für andere einsetzt.

    Danke - mögen noch viele folgen!

    MfG Lukas

  13. Regio Says:

    Hi Leute, hab euch heute mal ein Pic Hochgeladen wie ein Tf (Regio Lokführer) im Bahnhof Nürnberg schläft wenn er Pause (3 Stunden) hat (Die Arbeitszeit geht von 21.30 - 8.30 Uhr)

    Schlafplatz Tf (Regio Lokführer) im Bahnhof Nürnberg
    Gruss Regio

    Bitte das Bild nicht löschen - DANKE

  14. Klaus W. Says:

    Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer wurde 1867 als Verein Deutscher Lokomotivführer (VDL) gegründet und betrachtet sich damit als älteste deutsche Gewerkschaft.[3] Die GDL wurde im Jahre 1937 von den Nationalsozialisten verboten. Erste Ortsverbände der GDL wurden 1946 wiedergegründet. 1949 fand die erste Generalversammlung nach dem Zweiten Weltkrieg statt; dabei wurde auch der Beitritt zum Deutschen Beamtenbund beschlossen. Am 24. Januar 1990 wurde die GDL als erste freie Gewerkschaft in der DDR wiedergegründet; am 29. Januar 1991 schlossen sich GDL West und Ost zu einer gesamtdeutschen Gewerkschaft zusammen.

    Die GDL ist die älteste Gewerkschaft in Deutschland!

  15. Thommy Says:

    @klaus w.

    was dürfen wir deinem posting entnehmen? irgendwie erschließt sich mir der sinn deines kommentars grad nicht..

    gruß

    thommy

  16. treide.org » Blog Archive » Gefunden auf media-bloed.de Says:

    […] Quelle […]

  17. NationANAL Says:

    Streik schön und gut hab leider nur oft genug das gefühl das die Gewerkschaften nicht mehr für die rechte der Arbeitnehmer eintritt sondern bestensfalls bisschen auf trillerpfeifen blasen und letztenendlich sich mit kompromisse unterster klasse zufrieden geben.
    Jezt mal die DGL ausgeschlossen die hat wenigsten bewiesen das sie Arsch in der hose hat und sich nicht mit kinkerlitzchen zufrieden gibt!

  18. GDL vs Bahn: Keine Auswirkungen auf Wirtschaft und Konjunktur | Wirtschaftsthemen Says:

    […] B erfolgen, dann sollte eine angemessene Vergütung gerechtfertigt sein. Genauso angemessen, wie 450 Prozent Gehaltssteigerung für den Bahn-Vorstand seit […]

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